Posts by rainer 560sk

    Hallo Peter,


    da sehe ich gar kein Problem. Lasse Dich nicht verunsichern. Es gibt in Deutschland und vielen Nachbarländern wesentlich stärkere Steigungen als z. B. auf der Tauernautobahn. Der Qashqai 1,5 dci ist ein, auch bei unseren westlichen Nachbarn, recht weit verbreiteter Zugwagen und damit werden teilweise noch deutlich schwerere Hänger gezogen.


    Dass man an Steigungen vielleicht nicht immer 100 km/h fahren kann (oder besser muss) ist aus meiner Sicht irrelevant. Höhere Drehzahlen sind auch kein Problem, Getriebe sind u. a. dazu da, um an starken Steigungen zurück zu schalten. Irgendwie komisch: Die Leute machen sich Gedanken, wenn der Zugwagen an einer starken Steigung vielleicht 3500 U/min braucht, bedenken aber nicht , dass er bei vielleicht 170 km/h auf der Autobahn auch so hoch dreht.


    Wenn Du Deinem Wagen etwas gutes tun willst, solltest Du einen Reisezeitpunkt oder eine Reiseroute wählen, bei der Du nicht mit langen Staus an Steigungen rechnen musst. Das macht die Sache noch entspannter.


    Mache Dir keine weiteren Gedanken und freue Dich auf den Urlaub.


    Gruß Rainer

    Genau aus den von Stefan genannten Gründen, dem runterschalten selbst bei zartem Tätscheln des Gaspedals und des daraus resultierenden zu hohen und meiner Meinung nach unnötigen Drehzahlniveaus (grad beim Diesel will man doch das Drehmoment zwischen 1700 und 2500 U/Min nutzen) möchte ich wirklich gerne eine manuelle Funktion die dann auch wirklich manuell ist und sämtliche Einmischung seitens des Computers unterbindet (Ausnahme Begrenzer und Drehzahlen nahe des Leerlaufes). Mit meinem Handschalter benötige ich nur zum Überholen Drehzahlen jenseits der 2500 Umdrehungen um zügig vorwärts zu kommen, egal ob solo oder mit Wohnwagen hinten dran. Mal schauen ob mich der X3 eines besseren belehrt. Vielleicht komme ich ja auch noch dazu die 8-Gang ZF zu fahren.


    Hallo Chris,


    genau diese Auslegung ist die Stärke der 6-Gang ZF Automaten in BMW Dieseln der Efficient Dynamics Generation. Unsere beiden 177 PS Diesel (X3 aus Mj. 2008 und 520d aus Mj. 2009) beherrschen das sogar im Anhängerbetrieb hervorragend. Auch ohne manuelle Eingriffe kann man ganz locker bai ca. 2000 U/min auf der Drehmomentwelle surfen. Der 8-Gang Automat in den Nachfolgemodellen soll häufiger trotz gefühlt vorhandenem Drehmoment zurückschalten.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    ich fahre grundsätzlich in Stellung D und hatte noch nie Probleme damit.


    Mir hat der Mitarbeiter des ZF Kundendienstes anlässlich des Getriebeölwechsels allerdings nahegelegt, bei Pendelschaltungen manuell einzugreifen, da dies sonst zu stark erhöhtem Verschleiß führen würde. Bei meinem Gespann kommt es allerdings nie zu solchen Pendelschaltungen.


    Einzig an starken Gefällen greife ich manuell ein um die Bremswirkung zu erhöhen.


    Mein früherer Zugwagen BMW 320dA E 46 hatte allerdings auch den Effekt, dass er im Zugbetrieb bei manuell gewähltem 4. Gang weniger verbrauchte als im 5. Gang.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    ich kan aus eigener Erfahrung Rainer von remacamp nur Recht geben und muss Wupperfreak leider deutlich widersprechen.


    Wer beide Systeme, auch im Zusammenwirken, schon im Fahrversuch und in der Praxis erlebt hat, wird nicht mehr behaupten, dass bei einer Anhängerstabilisierung im ESP des Zugwagens ein ATC nicht mehr erforderlich ist.


    Das System im Anhänger spricht wesentlich früher und sensibler an, als das beim PKW möglich ist. Der PKW kann einen instabilen Fahrzustand des Anhängers ja erst erkennen, wenn er sich deutlich auf den Zugwagen überträgt. Zudem ist der Geschwindigkeitsabbau bei dem System im Zugwagen wesentlich größer, als beim ATC. Der nachfolgende Verkehr wird sich freuen, wenn bei einem Wohnwagengespann, das einen LKW überholt, "nur" ein ATC anspricht und nicht ein System im Zugwagen. Bei unseren Fahrversuchen bremste das ATC von 100 auf 95 ab, während das Zugwagensystem ohne ATC bis auf 70 abbremsen musste, um den Hänger zu stabilisieren.


    Die Systeme im Zugwagen machen sicherlich Sinn, auch wenn ich der Meinung bin, dass ein aufmerksamer Fahrer diesem System schon durch Bremsen zuvorkommt. Der wesentliche Sinn der Systeme im Zugwagen besteht m. E. darin, ein Fehlverhalten des Fahrers zu kompensieren.


    Ein solches System im Zugwagen ersetzt nur auf dem Papier eine ASK. In der 2005er Änderung der 100 km/h Regelung wurden diese Systeme erst im Laufe des Verfahrens auf Bestreben der deutschen Autolobby aufgenommen.


    100 km/h mit einem Wohnwagen, der einen Gewichtsfaktor von mehr als 0,8 hat, ohne ASK ist m. E. unverantwortlich.


    Sicherlich, ein ATC ist kein Freibrief, sondern ein Notfallsystem, aber nach meiner Erfahrung für 100 km/h Wohnwagengespanne unverzichtbar.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    ich fand den Aufwand bei meinem Gespann (Wiegung und Leergewichtsanpassung beim Zugwagen) nicht zu hoch. Es ist einfach entspannend, wenn man auch mal zügig einen LKW überholen kann.


    Klar gilt die 100 km/h-Zulassung nur in Deutschland, aber auch nur hier gibt es Punkte in Flensburg, wenn man ohne 100 km/h-Zulassung mal mit 100 km/h einen LKW überholt.


    Der Zeitgewinn ist, da stimme ich zu, nicht so sehr groß. Einen größeren Zugwagen oder einen kleineren Wohnwagen würde ich jedoch nicht für die 100 km/h-Zulassung in Kauf nehmen.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    @ Wulj:


    Was soll den dort überhaupt verstaut werden? Du bist dir hoffentlich darüber im klaren, dass bei einem so großen Monoachser ein schwerer beladener Stauraum an dieser Stelle dem Fahrverhalten gar nicht gut bekommt?


    Gruß Rainer

    Hallo,


    diese Auffassung teile ich nicht. Der Eintrag zum zul. Gesamtgewicht des Zuges ist von dem 8%-Wert durch einen * getrennt, d. h. es ist ein selbständiger Eintrag, der sich m. E. auf den 12%-Wert bezieht.


    Ich würde einmal explizit beim Importeur nachfragen. Wir hatten das mal für einen genau solchen Eintrag beim Golf 5 eines Kollegen bei VW angefragt und die Antwort bekommen, dass der 8%-Wert ohne diese Einschränkung genutzt werden darf.


    Mittlerweile haben wohl einige Hersteller den Eintrag dahingehend geändert, dass zunächst das zul. Gesamtgwicht des Zuges und dahinter, durch * getrennt, der 8%-Wert eingetragen ist.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    wo die Probleme sind, wurde oben schon von mehreren Usern geschrieben.


    Wenn Du dieses Risiko eingehen möchtest, damit ein paar Autofahrer, meistens verbotswidrig, überholen können, ist das deine Sache. Du solltest aber nicht andere als zu dumm zum Gespannfahren darstellen. Klar, nicht jeder kann so gut fahren wie Du.


    Ich klinke mich jetzt hier aus, weil m. E. inhaltlich alles zu diesem Thema gesagt ist.


    Gruß Rainer

    Wer nicht mal 'ne lächerliche BAB-Baustelle mit 2,50 Meter stressfrei schafft, sollte das Fahren mit Wowa bitte gleich ganz bleiben lassen. Schlimm!


    Hallo, hier ist nicht die Rede von einer normalen Autobahnbaustelle, die neben der rechten Fahrbahnrandmarkierung noch das übliche Lichtraumprofil zu Hindernissen hat, sondern die Art der Verkehrsführung, wo unmittelbar an der rechten Fahrbahnbegrenzung eine Beton- oder Metallleitschiene steht. In diesem Fall macht es einfach keinen Sinn, sich beim Fahren mit dem Wohnwagen unnötig nah an diese Leitschiene zu begeben.


    Nur mal zum Vergleich mit LKW: Hier sind die Spiegel weit über den Leitschienen bzw. Baken, beim PKW sind die Spiegel genau auf Höhe der Leitwände und der Spiegel der überholenden Fahrzeuge. Mein Zugwagen hat über die Wohnwagenspiegel gemessen eine Breite von 2,78 m, bei einer 3-Meter Spur ohne Lichtraumprofil bleiben da pro Seite nur noch 11 cm, im Gegensatz zu über 20 beim LKW. Im übrigen berührt ein LKW meistens mit seinem Reifen nur den Radabweiser, während am WW die Seitenwand beschädigt wird. Der Geradeauslauf eines LKW-Gespanns ist zudem deutlich stabiler, als der eines Wohnwagengespanns. Sogeffekte durch überholende SUV und Lieferwagen gibt es beim LKW faktisch nicht.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    wir haben seit 5 Jahren den Wigo Rolli an unserem 2,50er Dethelffs. Bei 2 TÜV-Terminen gab es damit keine Probleme. Der TÜV sieht das Rolli als Ladung.


    Sollte es mal bei einer Kontrolle beanstandet werden, ziehen wir ihn halt aus dem Keder uns laden in den Wohnwagen.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    ich kann die Argumentation von Emil in keiner Weise nachvollziehen. Zum einen handelt es sich nicht um eine Fahrstreifenbegrenzung, die nicht überfahren werden darf, sondern um eine Leitlinie, die bei Bedarf überfahren werden darf, wenn andere nicht gefährdet werden.


    Aus meiner Erfahrung kann ich nur zu dieser Fahrweise raten, in gewissen Baustellenabschnitten ist dies einfach die sicherste und dem Verkehrsfluss am besten dienende Fahrweise.


    Selbst wenn eine Fahrspur nominell 3,00 m Breite hat, gibt es immer wieder irgendwelche Hindernisse, die in diesen Bereich hineinragen. Ich habe da schon einiges erlebt, z. B. Baustelleneinrichtigungen, die vorher angefahren wurden, umgekippte Kantensteine etc. Wenn man dann auf ein paar Zentimeter ausgereizt fährt, hat dann teilweise keine Chance auszuweichen, wenn gerade jemand auf der Überholspur neben einem fährt.


    Ein anderes Thema sind die Fahrzeugführer, die Überholverbote ignorieren und dann durch Sogeffekte das Gespann gefährden. Wenn z. B. die rechte Spur am rechten Rand durch eine feste Begrenzung eingeengt ist und ein Touareg, Sprinter o. ä. auf der 2,10 m Spur verbotswidrig überholen will, fahre ich vorher über die Leitlinie, um dies sicher zu verhindern. Wer einen Sogeffekt eines solchen Wagen in einer engen Baustelle einmal erlebt hat, wird sich nicht mehr auf Experimente einlassen.


    Sollte sich ein Autofahrer darüber aufregen, ist er einfach zu dumm, sein Handeln zu überblicken. Ein Wohnwagenunfall in einer Baustelle mit entsprechendem Stau zieht hunderte oder tausende andere Verkehrsteilnehmer in Mitleidenschaft. Ein Gespann, das unter teilweisem überfahren der Leitlinie im Verkehrsfluss mitfahren kann, ist hier einfach bei weitem nicht so hinderlich, wie das Gespann, das vor Engstellen herunterbremst, um ja nicht die Leitlinie zu überfahren.


    Ich bekenne mich als bedarfsweiser Leitlinienüberfahrer. Ob das an fahrerischem Unvermögen liegt, könnt ihr selbst beurteilen. Übrigens, ich fahre seit über 20 Jahren LKW und auch teilweise auch mit LKW-Gespannen, die breiter und länger sind als allgemein zulässig.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    die 6-Gang-Automatik ist absolut ausreichend, die 8-Gang-Version ist m. E. nicht der Quantensprung.


    Die Steuerkette ist übrigens, nach heutigem Stand, erst ab ca. 09/2013 kein Thema mehr. Also eine sorgfältige Hörprobe vor dem Kauf machen.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    ich kann dich nur ermutigen, den 2,50er Wagen zu nehmen. Der Gewinn beim Raumgefühl ist enorm und die Einschränkungen beim Fahren nicht wirklich groß. Wenn es für den 2,50er richtig eng wird, hat der 2,30er auf jeder Seite auch nur eine Handbreit mehr Platz. Wir haben uns seinerzeit nach allerlei Mietwohnwagen beim Kauf für einen 2,50 entschieden und es bisher nie bereut Gezogen haben wird den zunächst mit einem 320dA touring, was kein großes Problem darstellte. Mit dem 520dA geht es jetzt natürlich entspannter und komfortabler, aber für die ersten Jahr war der 3er in Ordnung.


    Wie schon geschrieben, ist es wichtig, dass Du sehr breite Wohnwagenspiegel kaufst. Das erleichtert das Fahren enorm. Ein ATC oder vergleichbares ist bei einem 2,50er zudem eine gute Investition.


    Gruß Rainer

    Hallo Kris,


    eigentlich ist der X1 ein grundsolider Wagen. Das einzige bekannte Problem ist ein Schleifen der Steuerkette, das wohl erst ca. 09/2013 in der Produktion in den Griff bekommen wurde. Leider ist der Austausch der Steuerkette bei dem N47 Motor im X1 mit ca. 2000 bis 2500 € zu veranschlagen. Wenn Du darüber etwas lesen willst, gebe einfach bei Google und Youtube "Steuerkette BMW N47" ein.


    Man muss die Sache aber dahingehend abmildern, dass 1. tatsächliche Schäden durch Risse der Steuerkette fast nur bei Motoren bis 01/2009 vorkommen und 2. BMW sich mittlerweile in bei Steuerkettengeräuschen am N47 Motor erfreulich kulant zeigt.


    Ansonsten ist dieser Motor für einen Diesel erfreulich kurzstreckentauglich. Verkokungen oder Probleme mit dem Partikelfilter sind bei diesem Motor extrem selten. Vom Bi-Turbo würde ich allerdings bei der geringen Fahrleistung Abstand nehmen, hier steht der Nutzen durch die Mehrleistung m. E. in keinem Verhältnis zum höheren Reparaturkostenrisiko.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    der D-Wert ist ein Maß für die Kupplungsfestigkeit, in Bezug auf die maximalen Massen des Zugwagens und des Anhängers. Diese Kupplungsfestigkeit hat keinen Einfluss auf die maximal zulässige Anhängelast, solange der D-Wert nicht überschritten wird.
    Das heißt im Umkehrschluss, dass die maximal zulässige Anhängelast erheblich niedriger sein kann als es der D-Wert erlauben würde. Hier sind die Werte aus der Zulassungsbescheinigung bzw. dem COC maßgeblich. Der D-Wert ist z. B. für alle Motor- und Getriebekombinationen einheitlich. Hier nimmt der Kupplungshersteller meist das schwerste Zugfahrzeug und den schwerstmöglichen Anhänger (ggf. noch mit einer Zusatzreserve) als Maßstab für die Auslegung der Kupplungsfestigkeit.


    @ Deichgraf 1:


    Wenn das zulässige Gesamtgewicht des Zuges unter Nr. 22 nicht ausdrücklich für den 8%-Wert begrenzt ist, gilt hierfür keine Beschränkung der Gesamtmasse des Zuges.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    bei mir hat der TÜV-Sachverständige einfach eine technische Änderung (Anhängekupplung) in die Papiere eingetragen und dies dann zum Anlass genommen, das tatsächliche Leergewicht einzutragen. Angeblich dürfte man das Leergewicht bei Fahrzeugen mit neuer Betriebserlaubnis nicht mehr einfach so ändern. Dass es sich um eine original BMW AHK gehandelt hat, die eintragungsfrei ist, war für ihn kein Problem.


    Gruß Rainer

    Hallo,


    was soll der Touran denn ziehen? Wenn es sich überwiegend um einen Wohnwagen handelt, möchte ich mal in die Diskussion bringen, den Zugwagen ohne den Aufwand für Anhänger ESP nachzurüsten und stattdessen den Wohnwagen mit ATC nachzurüsten. Das ist zwar vielleicht etwas teurer aber die fahrdynamisch bessere Lösung, die zudem unabhängig vom verwendeten Zugwagen Sinn macht.


    Gruß Rainer