Untermotorisiert mit Gespann nach Kroatien oder doch lieber Appartement?

  • Ein Problem sehe ich dabei auch nicht. Wie bereits in vorigen Beiträgen erwähnt beim Stau an Steigungen das Anfahren versuchen durch längeren Abstand zu minimieren und beim Anhalten Gang raus und Kupplung loslassen damit die Kupplungsscheibe die Hitze über das Schwungrad ans Motoröl abgeben kann. Langes schleifen lassen der Kupplung versuchen zu vermeiden. Außerhalb Deutschland gilt ohnehin nur 80 km/h, und die kannst du mit Ausnahme weniger und fraglicher Steigungen problemlos halten.

  • Ich habe einen Nissan Qashqai mit einem schwachen 1,5 Liter Dieselmotor und schlappen 115 PS. :huh:

    Die maximale Anhängelast beträgt 1450 kg.

    Gezogen wird ein Caravan mit 1300 kg.


    Was meint ihr? Könnte das Probleme geben? ..

    Nein, das gibt kein Problem. Wir sind in unseren Anfängen mit einer vergleichbaren Kombi gefahren, das ging problemlos. Man muss halt mehr schalten und auch mal an Steigungen die höheren Drehzahlbereiche nutzen - aber das kann so ein Wagen ab. Mit Ruhe und Gelassenheit geht das gut.

  • * * *

    ich hoffe nicht, dass es im September auf dem Naturistenplatz noch so voll sein wird.

    * * *

    Grundsätzlich, wenn in B-W und By die Ferien vorbei sind wird es mindestens auf Istrien leer. Und zwar so leer, dass die ersten Restaurants sogar schliessen. Das hat nichts mit FKK Plätze zu tun, es trifft auf alle und alles zu.

  • Grundsätzlich, wenn in B-W und By die Ferien vorbei sind wird es mindestens auf Istrien leer. Und zwar so leer, dass die ersten Restaurants sogar schliessen. Das hat nichts mit FKK Plätze zu tun, es trifft auf alle und alles zu.

    Seltsam¹, aber so ist es tatsächlich.

    Auf den FKK-Plätzen aber eher etwas weniger statt, wie von Peter wohl erhofft, mehr.


    Der Altersdurchschnitt ist auf FKK-Plätzen höher als auf Lumpencampings, somit hat man auch weniger Reisende, die auf die Ferien angewiesen sind.

    Wir waren dieses Jahr über Pfingsten (bzw. die bayrischen Pfingstferien) hinaus auf Ulika und der Platz wurde danach eher noch voller als leerer!

    Da ist auch viel Publikum unterwegs, das komplett antizyklisch verreist, also zu Ferienbeginn ab und nach den Ferien wieder an.



    1 - Seltsam finde ich das deshalb, weil zwar die Nähe von Bayern und BaWü zu Kroatien gegeben ist und man einen gewissen Überhang an Bayern und Badensern durchaus erwartet und auch tatsächlich vorfindet, andererseits ist Spanien von Deutschland aus noch etwas weiter und dort ist das Publikum viel stärker gemischt.

    Heißt in kurz: Ich erwarte natürlich in Kroatien aufgrund der geringen Entfernung durchaus mehr Bayern, Badenser und Österreicher als an Zielen, die auch von Bayern aus 900 km und mehr entfernt liegen, aber die Übermacht ist noch extremer als die Erwartung.

    Ich habe auf Ulika auf Anhieb nur 1xSU, 1xAC, 1xEU und 1xBIT in Erinnerung, sonst nur Warnkennzeichen (Drei Buchstaben a la DAH, FFB, ...) und sonstige Kennzeichen aus Bayern, BaWü und Österreich, ein paar Niederländer sowieso.

    Auf Aquarius (Spanien) hingegen während der bayrischen Herbstferien (Und damit eher nach den deutschen Sommerferien) trotzdem viel mehr Deutsche (PI, DN, AC, SU, BN, K, EU, ...)

    Kroatien scheint tatsächlich bei den Deutschen deutlich niedriger im Kurs zu stehen als andere Länder.

  • vieleicht weil viele denken das die Sprachbarriere in Kroatien höher ist

    Das kann ich mir gut vorstellen. Ich bin gerade dabei ein paar Brocken slowenisch bzw. kroatisch zu lernen, weil ich immer gerne in den Ländern in denen ich Urlaub mache zumindest die einfachsten Floskeln verstehen und sprechen möchte.

    Leicht zu erlernen ist die Sprache nicht. Zumindest nicht für mich alten Sack :D

  • Hallo Peter,

    ich hatte einige Jahre einen VW Bora Diesel mit 115 PS und einen Eriba Nova auch 1300 kg zulässiges Gesamtgewicht. Der Bora hatte eine Anhängelast gebremst von 1400 kg . Mit diesem Gespann waren wir fast überall in Kroatien unterwegs. Wir sind auch mit diesem Gespann in der Schweiz ohne Probleme über den Sustenpass gefahren.

    In Kroatien auf einem Zwischenstop auf einem Campingplatz Probleme morgens weiter zu fahren weil es über Nacht kräftig geregnet hat und die Wiese dadurch aufgeweicht war. Das Problem lag allerdings nicht an der Kraftentwicklung des Boras sondern am Vorderradantrieb. Die Räder drehten durch. Mit hilfe kamen wir aber dann weg.


    Gruß

    Helmut

  • Hallo Peter,

    gehen tut alles. Früher sind viele noch untermotorisiert gefahren.

    Nach Kroatien ist manchmal auch die Route interessant.

    Ich weiß ja nicht genau von wo du in etwa fährst.

    Empfehlen kann ich dir da die Phyrnautobahn - :)

  • Ich weiß ja nicht genau von wo du in etwa fährst.

    Empfehlen kann ich dir da die Phyrnautobahn - :)

    Er fährt zum Camp Valalta, einem Naturistencamp am Limski-Fjord. Wir sind da mal mit dem Boot in den Hafen gefahren weil wir uns da eine Tankstelle erhofft haben. Ist ne tolle Ecke - liegt aber in Istrien. Da is die Phyrnautobahn nich so der direkte Weg. Für Urlaube weiter südlich in Kroatien fahre ich die Phyrn aber auch wesentlich lieber als die Karawankenstrecke.

  • Hallo Peter,

    gehen tut alles. Früher sind viele noch untermotorisiert gefahren.

    Das stimmt. Früher bin ich auch mit einem 75 PS Capri und später sogar mit einem 56 PS Micra und fast 1000 kg Wohnwagen unterwegs gewesen. Allerdings nur im norddeutschen Raum bis maximal Frankfurt. :)

    Bin wahrscheinlich inzwischen zu verwöhnt.


    Phyrn aber auch wesentlich lieber als die Karawankenstrecke.

    Habe ich alles schon mal gehört. Aber sagt mir nicht wirklich etwas.

    Da meine erste Fahrt nach Kroatien ohne Wohnwagen und nicht mit dem eigenen Fahrzeug stattfinden wird verlasse ich mich dabei ganz auf meine Mitfahrerin :). Auch Mal ne entspannende Art zu reisen :D

    Hab ja dabei die Möglichkeit mir anzuschauen, ob mir diese Strecke auch mit Wohnwagen gefallen würde.

  • Er fährt zum Camp Valalta, einem Naturistencamp am Limski-Fjord. Wir sind da mal mit dem Boot in den Hafen gefahren weil wir uns da eine Tankstelle erhofft haben. Ist ne tolle Ecke - liegt aber in Istrien. Da is die Phyrnautobahn nich so der direkte Weg. Für Urlaube weiter südlich in Kroatien fahre ich die Phyrn aber auch wesentlich lieber als die Karawankenstrecke.

    moin .

    ich hatte ja geschrieben - von wo - -- wohin er fährt steht ja da.

    Und ebenfalls interessant - da wir aus DD fahren -- nur noch die Phyrn nach Kroatien.

    Und Peter - die Phyrn hat weniger Steigungen und ist auch weniger befahren. Zumal kaum Staus und Blockabfertigung.

    auf der kannste auch mit Caravan die grüne Spur nutzen und am Stau ( falls er sein sollte ) vorbeifahren. Gut - Sondermaut wird auch fällig.

  • Da is die Phyrnautobahn nich so der direkte Weg.

    Über 100 km Umweg ...


    Meine Schwiegermutter kannte im Ort auch so tolle Ausweichrouten ... 5 km weiter und 10 Minuten länger, aaaaaaaaber eine Ampel gespart 8o


    Unsere Straße ist auch so ein Fall: Tempo 30, Hubbel in der Straße, beidseitig zugeparkt, so daß Begegnungsverkehr nicht möglich ist, also eine typische "Fahre ich nur rein, wenn ich dort hin muß"-Straße, aber trotzdem fährt immer mal wieder ein Spezialist von Anfang bis Ende durch, um sich 30 Sekunden an der Ampel der übergeordneten Straßen zu sparen.

    Wenn der Spezialist Pech hat, guckt er jetzt auch noch dem Deichgrafen 5 Minuten dabei zu, wie der seinen Wohnwagen von der Straße runtermovert ... aber die Ampel ist und bleibt gespart. ^^

  • Das stimmt. Früher bin ich auch mit einem 75 PS Capri und später sogar mit einem 56 PS Micra und fast 1000 kg Wohnwagen unterwegs gewesen. Allerdings nur im norddeutschen Raum bis maximal Frankfurt....

    Und ich bin bis vor 3 Jahren noch mit einem Wohnmobil unterwegs gewesen: 82 PS, 3100 kg Gewicht plus einem Motorradanhänger mit 500kg.


    Macht also 3.6 Tonnen mit 82 PS. Auch das geht!

    Wir waren mit dem Teil quer durch die französischen und Italienischen Alpen und in Kroatien unterwegs. Auf Nebenstraßen und Pässen.

    Unser Gespann: Mercedes Vito Tourer Kompakt 111 CDI (1600 ccm, 114 PS, Frontantrieb) mit Hobby OnTour 490 SFf (1500 kg).

  • Das stimmt. Früher bin ich auch mit einem 75 PS Capri und später sogar mit einem 56 PS Micra und fast 1000 kg Wohnwagen unterwegs gewesen. Allerdings nur im norddeutschen Raum bis maximal Frankfurt. :)

    Bin wahrscheinlich inzwischen zu verwöhnt.

    Damals mit T2 und satten 50 Benzin PS ging es auch irgendwie, obwohl eher mühselig mit Ausbau, 4 Personen, vier Fahrrädern und "tonnenschwerem" Vorzelt.

    Die Berge sollten Dich nicht schrecken, ne steife Briese dauerhaft von vorn zehrt mehr am Motor denk ich, zumindest soweit ich das als alter Rennradler beurteilen kann. Eine Steigung ist irgendwann zu Ende, und die Muskeln (der Motor) hört auf zu brennen, aber im Norden scheint der Wind immer von vorn zu kommen, da hört das nie auf :P.

    Das Augenmerk auf die Bremsen wären mir in den Bergen wichtiger als der Motor.

  • Damals mit T2 und satten 50 Benzin PS ging es auch irgendwie, obwohl eher mühselig mit Ausbau, 4 Personen, vier Fahrrädern und "tonnenschwerem" Vorzelt.

    Solange alles ordnungsgemäß gekennzeichnet ist, ist das überhaupt kein Problem.


    Man braucht lediglich diesen Aufkleber auf dem Heck des Wohnwagens: